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Medea-Sandys

"Medea" von Anthony Frederick Augustus Sandys (lackiert 1866-1868 ); seine Ablehnung für Ausstellung in der Royal Academy im Jahre 1868 verursachte einen Sturm der Entrüstung

Medea rührt an die dunklen, tabuisierten Seiten des Eros und der Mutterliebe und an die zerstörischen Impulse, die im Verlauf des Zivilisationsprozesses nur nühsam humanitär oder religiös übertüncht worden sind. Medea ist aber nicht eine Figur der exzessiven Rache, deren Opfer sie am Ende selbst wird. Sie ist eine tragische Heroine, die Altern und Vergänglichtkeit am eigenen Leib erfährt, und zugleich ein Figur, die über die Rolle der Frau und das Verhaltniss der Geschlechter mit grossen Scharfsinn nachdenkt und anderen Mitspielern rhetorisch haushoch überlegen ist.[1]

Medea (griechisch Μήδεια Mḗdeia) ist eine Frauengestalt der griechischen Mythologie. [2]

Arbeit im Medeas MythosBearbeiten

Bertold Brecht schlägt in seinem Gedicht Medea von Lodz eine Brücke von antiken Gestaltungen des Mythos bei Euripides und den dort geschilderten sozialen Verhältnissen bis in das moderne Berlin im Jahr 1934. [3]

WeblinksBearbeiten

Medea: Essays on Medea in Myth, Literature, Philosophy, and Art

  • Koopmann H

Brechts Lyrik: neue Deutungen

EinzelnachweisBearbeiten

  1. Inge Stephan Spuren Suche Medea deutsch- jüdische Erinnenrungfigur vor und nach 1945 In Kohlross Auf den Spuren der Schrift: israelische Perspektiven einer internationalen Germanistik ISBN 978-3-11025894-3 .
  2. http://www.gartenbuch.shoutwiki.com/wiki/Medea
  3. Beyer M 2006. Das System der Verkennung: Christa Wolfs Arbeit am Medea-Mythos
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weiterlesenBearbeiten

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Wikipediaartikel:
„Medea“

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